UB Graz

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Biographie

Hugo Schuchardt hatte sich ursprünglich der klassischen Philologie verschrieben, studierte in Bonn und Jena und promovierte 1864 mit der Schrift "De sermonis romani plebei vocalibus", die den Grundstein für sein dreibändiges Werk "Der Vokalismus des Vulgärlateins" (1866-1868) bildete. Mit dem "Vokalismus" schlug Schuchardt, den Spuren Diezens folgend, die Brücke von der klassischen zur romanischen Philologie und schuf die Grundlage für die spätere Forschung auf diesem Gebiet. 1870 habilitierte er sich in Leipzig mit der Studie "Über einige Fälle bedingten Lautwandels im Churwälschen" und wurde drei Jahre später zum ordentlichen Professor für romanische Philologie in Halle ernannt. 1876 wurde er nach Graz berufen, von wo aus er verschiedene Berufungen ausschlug (Leipzig, Budapest), da er - seinen Aussagen zufolge - in Graz für seine wissenschaftlichen Arbeiten die notwendige Ruhe und anregende Gesellschaft vorfand. Bereits 1900 ließ er sich pensionieren und widmete sich unermüdlich bis zu seinem Tod 1927 der Forschungsarbeit. Der Nachlaß wurde im Rahmen eines Projekts des Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung von Frau Dr. Michaela Wolf bearbeitet.

Hugo Schuchardt

 

 
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